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Therapie

Drei Verfahren für die Behandlung

Zielsetzung der therapeutischen Maßnahmen ist es, die übermäßige Ausschüttung von GH bzw. auch von IGF-1 zu normalisieren. Es gibt drei Möglichkeiten für die Therapie: Operation, Medikamente oder Bestrahlung.

Obwohl der Akromegalie ein gutartiger Hypophysen-Tumor zugrunde liegt, der keine Tochtergeschwülste aussetzt und nur lokal begrenzt wächst, ist eine Behandlung unerlässlich. Die Ausschüttung von zuviel Wachstumshormon über mehrere Jahre, sowie der durch das Tumorwachstum bedingte örtlich begrenzte Schaden können schwere Folgekrankheiten wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus und den Mangel anderer Hormone sowie eine Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes auslösen.

Die überwiegende Mehrheit der an Akromegalie erkrankten Patienten kann heute mit gutem Erfolg behandelt werden. Grundsätzlich stehen drei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:


  • Operation

  • Medikamentöse Therapie

  • Bestrahlung



Welche Therapiemöglichkeit die besten Heilungsaussichten verspricht, sollten Patienten in einem ausführlichen Gespräch mit dem behandelnden Spezialisten besprechen.

Die Operation ist eine der wichtigsten Behandlungsformen

Die Operation ist heute nach wie vor die wichtigste Behandlungsmethode. Mehr als Dreiviertel aller Patienten mit einer Geschwulst, die im Durchmesser kleiner als 1 cm ist (Mikroadenom), sind nach der Operation vollständig von ihrer Akromegalie geheilt, wenn der Eingriff von einem erfahrenen Operateur durchgeführt wird. Größere Tumoren, so genannte Makroadenome, deren Durchmesser mehr als 1 cm betragen, können nur selten vollständig entfernt werden. Die Wachstumshormonwerte normalisieren sich bei einer unvollständigen Entfernung nicht. In diesem Fall ist eine medikamentöse Therapie, u.U. auch eine Strahlentherapie zusätzlich notwendig.


Autor: Springer Medizin
Stand: Sep 5, 2005


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